NI Razor ist da und der Hammer!

Seit den 80er Jahren bin ich ein großer Vocoder Fan und damit ein großer Freund von Spektralanalyse und -Synthese. Etwas traurig war ich darum auch, als NI die Produkte Spektral Delay und Vokator nicht mehr weiterentwickelt hat.

Doch jetzt hat Native Instruments nachgelegt und einen neuen absolut brillianten Additiven Synthesizer rausgebracht – den Razor. Und was absolut klasse ist, er läuft auf dem neuen kostenlosen Reaktor-Player und damit basierend auf Reaktor 5.5, welches 2010 der geduldigen Reaktor-Gemeinde spendiert wurde. Wenn man das heiße Teil sich anschaut und vor allem hört, dann wird deutlich, welche Leistungsreserven in dem Reaktor-Baukasten schlummern und wie sexy und state-of-the-art die Oberflächen aussehn können. Letzteres haben natürlich Spark und Prism schon gezeigt. Aber die Spektrumanzeige im Razor ist absolut der Hammer. Und letzen Endes gibt sie nicht nur schnell ein Feedback, was man da zusammenschraubt, sondern erklärt schnell und intutive, was die Module und ihre Parameter bewirken. Ohne ein solches Display wäre für mich nicht so fix klar, was da den neuen bezaubernden Sound aus macht. Denn es sind völlig neue Spektrumeingriffe, die man von keinen Synthesizer bisher kennt. Und obwohl ich mir angewöhnt hatte, immer noch ein Spektrum über Image-Line Wave Candy anzeigen zu lassen, so ist das mit Razor absolut unnötig. So etwas schönes habe ich lange nicht gesehn – Begeisterung pur.

Meine Bewertung 100 Punkte für Design, Klang, Innovation und Preis.
Ein Kauf Muss!!!

Danke Errorsmith und NI!

Jetzt fehlt mir nur noch die Echtzeitanalyse und Syntheses in der Qualität, die die beiden Oszillatoren haben. Mal gucken – die Rechnpower wächst und lassen wir uns von NI überraschen ;) Denn “Es wird immer weitergehen Musik als Träger von Ideen” wie es KRAFTWERK passend besungen hat.

Mehr Informationen unter…
Native Instruments – Razor
Native Instruments – Reaktor
Native Instruments – Reaktor-Player


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